Escrima - Was ist das?
Unter Escrima wie es bei der ETF (Escrima Tournament Federation) unterrichtet wird versteht man eine moderne pragmatische Selbstverteidigungsmethode, die ihre Ursprünge auf den Philippinen hat. Dort hat es sich über Jahrhunderte aus verschiedenen Stile entwickelt und bis in die heutige Zeit erhalten.
Grundsätzlich gibt es nach den Lehrmethoden der ETF unter der Leitung von Bernd Schubert nur ein einziges, ganzheitliches Escrima, jedoch ist es zwingend notwendig, die vermittelten Konzepte für unterschiedliche Szenarien (waffenlos, mit Stöcke, bewaffnet usw.) zu verstehen und zu beherrschen, um sie richtig einzusetzen. Erst durch das Training aller Bereiche ist man in der Lage, als geübte/r Kämpfer/in instinktiv in einer Notwehrsituation richtig zu handeln.
CADENA
Einzigartige waffenlose Selbstverteidigungsmethode mit sehr pragmatischen und funktionalen Konzepten wie z.B. dem "Ignoranz-Prinzip", "Figur-8" und "Push & Pull"-Techniken.
BASTON
Stockkampf - Konzepte zur Selbstverteidigung - überwiegend für Szenarien mit Angriffen durch stumpfe Waffen (durch häufig entstehenden Nahkampf existieren viele "Punch"- und "Push & Pull"-Techniken).
DE CAMPO
Hiebfechten - Konzepte bewaffneter Auseinandersetzung, heute zur Beherrschung von Szenarien mit Klingenangriffen in der Selbstverteidigung und für den Turniersport., früher auch für Duell und Schlachtfeld. (Doppelschwerter, Speer, Schwert & Schild usw.)
Wie wird Escrima vermittelt?
Schulen, in denen Escrima nach den Lehrmethoden der ETF trainiert wird, arbeiten immer nach folgenden Grundsätzen:
  • Wir arbeiten grundsätzlich nach der Devise, dass sich nur zu üben lohnt, was sich im Kampf auch wirklich anwenden lässt
  • Wir glauben nicht an irgendwelche losgelösten Abwehrtricks für die Laienselbstverteidigung, sondern sind der Auffassung, dass im Ernstfall nur ein komplex erworbenes Kampfverhalten nützt.
  • Kommerziell aufbereitete und künstlich gestreckte Trainingsprogramme (z.B. durch unnötige Zeremonien, Formen oder Übungen, die es traditionell gar nicht gibt), wie man sie aber leider mancherorts findet und die mehr der Geldmacherei als der sinnvollen Anleitung Hilfesuchender dienen, lehnen wir ab.
Quelle: www.etf-escrima.de